Kategorie: Aktuelles

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Kein altes Buch für mich

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Manche nennen es das „Buch der Bücher“, die Bibel ist damit gemeint. Vor über dreißig Jahren fand ich eine Lutherbibel auf der Hutablage einer Garderobe, in einer Kirche. Gerne hätte ich sie gehabt, weil Geld zum Kaufen einer Bibel hatte ich damals nicht. Wochenlang lag sie dort. Sie fiel mir immer auf, weil sonst nichts dort lag. Es war Hochsommer. Keiner der Gottesdienstbesucher hatte zu dieser Jahreszeit einen Hut oder Mütze dabei. Nach Wochen fragte ich den Hausmeister, was damit passieren würde. Er meinte, er würde sie bald wegwerfen, weil nach einem Namen hatte er schon geschaut, aber keinen gefunden. Er muss wohl gemerkt haben, dass ich sie gerne gehabt hätte. Er griff nach oben, holte das alte Buch und gab es mir.

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Wir haben neue Flyer

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Wie jeder Verein oder jede Stiftung leben auch wir von Spenden. Und Sie gehören zu den Menschen, die an uns spenden. Ohne Ihre Finanzen könnten wir nicht das tun, was wir tun. Aber vielleicht wären Sie auch offen dafür, uns noch in einer anderen Weise zu helfen. Wir haben einen neuen Flyer entwerfen lassen. Die Firma Powerbrand in Wiesbaden war so nett und hat sich ganz ganz viel Mühe gemacht mit vielen Entwürfen, ohne uns dafür etwas zu berechnen. Für einen Entwurf haben wir uns entschieden. Ein Foto dieses Flyers finden Sie in dieser Mail. Wenn Sie die Möglichkeit haben, unsere Flyer irgendwo auszulegen, im Wartezimmer, in der Kirche oder Gemeinde, in der Schule, beim Bäcker oder sonst irgendwo, würden Sie uns und damit den Menschen, denen wir helfen wollen, einen großen Gefallen tun. Schreiben Sie uns, und wir senden Ihnen den Flyer gerne zu.

Email: Jean-Pierre.Rummens@feedthehungry.de

Telefon: 06703-30 14 76

oder per Post: Feed the Hungry, Hauptstraße 43, 55599 Eckelsheim

Für die Schweiz:

Email: rosi.blissenbach@feedthehungry.ch

Telefon: +4133 222 06 60

oder per Post: Bernstrasse 133, 3613 Heimberg/Schweiz

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Nur drei Wochen statt drei Jahre

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„…..ich hoffe, es dauert nicht wieder drei Jahre, bis wir uns das nächste Mal sehen!“ Das meinte Chachin neulich in Ludhiana / Indien zu mir. Kennen- und schätzengelernt habe ich ihn vor drei Jahren in Nepal. Dort hatte er mich mit den Leuten zusammengebracht, mit denen wir seit dem junge Mädchen aus der Prostitution retten und versuchen, ihnen eine Zukunft zu geben. Wer weiß das aber schon, wenn man sich verabschiedet, wann man sich das nächste Mal sieht. Chachin habe ich letztes Wochenende wiedergetroffen. Zwischen der Verabschiedung in Ludhiana und jetzt lagen nur drei Wochen. Auf dem Weg nach USA machte er Halt über das Wochenende am Flughafen Frankfurt zusammen mit Dr. Alex Abraham, dem Leiter von „Operation Agape“, mit der wir in Indien zusammenarbeiten. Grund genug, ein paar Freunde einzuladen, um das Wiedersehen zu feiern. 

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Update über unsre Sri Lanka Hilfe

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Es war nicht so ganz einfach, die Hilfe für die Überlebenden der Selbstmordanschläge in Sri Lanka zu organisieren. Unser Partner vor Ort (Child Action Lanka) hat sich nun mit anderen Kirchen zusammengeschlossen. Wir als Feed the Hungry und „Child Action Lanka“ sind überein gekommen, dass wir versuchen, die Überlebenden und Hinterbliebenen zu gut es geht zu versorgen und aufzunehmen. Bedauerlicherweise gibt es viele Kinder, die durch diese Anschläge zu Waisen geworden sind. In vielen Kirchen ist es üblich, dass die Kinder in einen Kindergottesdienst gehen, während die Erwachsenen den Gottesdienst in der Hauptkirche besuchen. Aber auch Frauen sind zu Witwen geworden, weil der Ehemann und damit der Versorger der Familie ums Leben kam. In Sri Lanka ist es nicht üblich, dass die Frau einen Beruf ausübt. Das ändert sich erst gerade bei der jüngeren Generation. Unser Plan ist es, die Kinder in den Waisenhäusern von „Child Action Lanka“ unterzubringen oder ein anderes Heim zu finden. Die Versorgung der Kinder werden wir definitiv übernehmen. Da uns die Leiterin, Debbie Edirisinghe, (ein Interview aus Januar 2019 gibt es hier zu sehen: 

bereits Anfang des Jahres erzählte, dass die Organisation an ihre Grenzen und Kapazität kommt, überlegen wir gemeinsam mit unserem Feed the Hungry Büro in Sydney, wie wir zu einer Ausweitung der Arbeit beitragen können. 

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Hilfe für Anschlagsopfer in Sri Lanka

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In unserer Kirchengemeinde ist es üblich, dass wir am Ostersonntag um 6 Uhr einen Auferstehungsgottesdienst feiern – mit Osterfeuer, Andacht und als Abschluss ein gemeinsames Frühstück. So auch letzten Sonntag. Auf dem Weg zur Kirche hörte ich von den Anschlägen in Sri Lanka. Natürlich habe ich sofort unseren Partner in Sri Lanka kontaktiert. Dem Team von Child Action Lanka geht es Gott sei Dank gut. Mir war klar, dass auch sie Gottesdienst feiern würden. Gemeinsam haben wir uns entschieden, den Betroffenen zu helfen. Wenn Sie auch mithelfen möchten, können Sie das gerne tun mit dem Vermerk.: „Anschläge Sri Lanka“

Vielen Dank und einen guten Start in die neue Woche

Jean-Pierre Rummens

Spendenkonto:

IBAN: DE5155 1900 0008 2964 5043

BIC: MVBMDE55

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Die Frisur hält….

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Übernächste Woche habe ich endlich Zeit zum durch atmen. Komme mir in den letzten Wochen vor, wie in der Haarspray Werbung. „Die Frisur hält“ 

Seit dem 8. März war ich in Asien unterwegs. Erste Station war Indonesien. Dort habe ich geschaut, was unsere Hilfe hat bewirken können. Wie Sie sich vielleicht erinnern, gab es im Oktober und Dezember in Indonesien ein Erdbeben. Im Dezember sogar mit Tsunami-Warnung. Jetzt Monate danach spricht man davon, dass noch über 5.000 Menschen vermisst werden. Vor einem Monat gab es die Nachricht, dass in Sulawesi eine Grube einstürzte. Bis zu 100 Bergleute könnten umgekommen sein. Genau weiß es niemand. Der instabile Boden brachte die Stützbalken zum brechen. Folge der Erdbeben? Sehr wahrscheinlich. 

Für kurze Termine in Malaysia, dann weiter nach Indien. Dort war ich Gast auf einer Konferenz in Neu Delhi. Nachdem Terminen in der Hauptstadt, mit dem Zug weiter nach Ludihana im Norden. Dort schaute ich mir an, was unsere Arbeit in den Slums und in den Schulen macht. Am Sonntag dufte ich gleich vier mal in vier Gemeinden in und um Ludhiana predigen. Dann mit dem Zug zurück nach Dehli. Weiter mit „Vistara“ und „IndiGo Air“ nach Varanasi. Der Ort ist bekannt, weil hier jedes Jahr Millionen Hindus herkommen, um sich im Ganges unterzutauchen. Für ein gemütliches warmes Bad bin ich zwar immer offen. Doch das Wasser soll schon sauber sein. Mein Grund dorthin zu fliegen war ein  Krankenhaus, dass auch dringend unsere Hilfe braucht. Was wir dort konkret machen können, überlege ich zur Zeit. Nach zwei Tagen Zuhause ab nach London wegen unseres Sri Lanka Projektes. In London nur schnell ein Blick auf den eingepackten Big Ben, dann Amsterdam. Jetzt sind die Koffer gepackt für eine Konferenz im der Schweiz. Dann aber wirklich nach Hause. 

Debbie

“…kein Kind muss hier hungern!”

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An einem heißen Sommertag mal draußen im Liegestuhl oder Hängematte ausruhen und eindösen, das können wir uns alle gut vorstellen. Aber ein Leben draußen übersteigt dann wohl doch die Vorstellungskraft. Mit „draußen“ meine ich auf der Strasse, ohne festen Wohnsitz. Da, wo Touristen sich tummeln, ist ihr Wohnzimmer. Dort, wo die Ratten und Spinnen im Dunkeln sich nach draußen in die stinkende Umgebung wagen, ist ihr Schlafzimmer. Ich rede von den Straßenkindern in Kandy/Sri Lanka. So, wie wir uns ein Leben im Freien nicht vorstellen können, können sich diese Kinder ein Leben in vier Wänden nicht vorstellen. Das erzählte mir Debbie Edirisinghe kürzlich in einem Interview, das ich mit ihr in Nuwara-Elya führte. Was sie sonst noch erzählen kann, und wie IHRE Spende dort hilft,  in diesem Video.

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Hilferuf aus Malawi

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Letzte Woche Montag bin ich in Indonesien angekommen. Meine Reise dorthin hatte den Grund zu erfahren was Ihre Hilfe für die Erdbeben und Tsunami Opfer ausgemacht hat. In Jakarta erreichte mich ein Notruf aus Malawi erreicht.  Unsere Partner in diesem Afrikanischen Land berichten schon seit Wochen von starken Regenfällen. Diese haben sich nun in eine regelrechte Flut verwandelt. Über 125.000 Menschen in der Region sind durch Geröllmassen und über dein Ufer getretene Füße betroffen. Viele haben schon ihre Häuser verloren. Das Wasser, dass ohnehin nie sauber war, wird jetzt zusätzlich durch geplatzte Abwasserleitungen zusätzlich verunreinigt und vergiftet. Im Moment helfen wir schon in der „Shire Valley“ Region. Die Orte Chickwawa, Nsanje und Bangula, sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Armee ist bereits dabei eine Weg zu schaffen, dass auch unsere Hilfe dort ankommt. Vier Container, die normale Unterstützung für die Arbeit dort, sind bereits in Malawi. Den Größten Teil der Landungen werden wir in die Region senden. Ein anderer unserer Container erreichte die Gegend noch vor der Flut. Er wird allerdings nicht viel ausrichten können bei dieser zusätzlichen menschlichen Not. Ein weiterer wird Garde in Nacala in Mosambik umgeladen. Wir erwarten das dieser in etwa einer Woche in Blantyre eintreffen wird. Zwei weitere werden in zwei Tagen in Mosambik ankommen und umgeleitet. Im USA werden wir drei zusätzliche Container zusammen stellen und Anfang der kommenden Woche auf den Weg schicken. Wenn Sie helfen können, tun Sie es bitte. Ich habe hier ausgerechnet, dass eine Spende von 18,00 Euro würde eine Familie für einen Monat ernähren. Auch die Transportkosten ins Krisengebiet wären damit gedeckt. Bitte helfen Sie. Gruß aus Jakarta. 

Spendenkonto:

IBAN: DE5155 1900 0008 2964 5043

BIC: MVBMDE55

Stichwort: Malawi

Einladung Kopie

Gospel Life !

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Viele Menschen beneiden mich, weil ich in der Welt herum komme. „Du hast einen Traumjob“, habe ich schon Leute sagen hören. Doch dieser Job war auch schon oft alles andere als traumhaft. Menschen zu treffen, die leiden, die hungern, die durch eine Katastrophe alles verloren haben, da werden die Aufgaben auch schnell zum Albtraum. Doch ich will nicht undankbar sein. Viel Schönes in der Welt habe ich auch gesehen, das ich ohne diese Arbeit nie gesehen hätte. Doch Traumjob – was ist das eigentlich? Pilot, Lokführer, Tierärztin, Fotomodel? Was für den einen wie ein Traumjob aussieht, ist für den, der in diesem Job steht, dann doch Realität. Mein Traumjob war es, Synchronsprecher zu werden – Leinwand- oder Serienhelden eine deutsche Stimme geben. Als Feed the Hungry geben wir anderen Menschen eine Stimme, die sonst niemand hört und sieht. Und doch kenne ich einen Mann, der meinen Kindheitswunsch zum Beruf hat. Synchronschauspieler, Radiosprecher: Linus Kraus. Aber er ist nicht nur ein bekannter Sprecher, sondern auch ein begnadeter Sänger. Meistens singt er nicht allein, sondern mit seinem Chor, dem „New Spirit Gospel Choir“. Unzählige Auftritte im In- und Ausland. „Gospel meets Brass“ ist ihr Stil. Also nicht nur Gesang, sondern begleitet durch eine Band mit Bläsersatz. Sänger und Instrumentalisten kommen aus vielen Ländern dieser Welt. Eine Mischung aus sagenhaften Talenten, die sich in der Gospelmusik zusammenfinden. Warum schreibe ich darüber? Weil genau diese Künstler am 31. März in Mainz sind. Und dazu möchte ich SIE alle ganz herzlich einladen. Eine kleine Kostprobe gibt es hier und noch mehr Informationen dort: www.newspiritgospel.de

Info Teaser

Bayeux Foto 2

Gefahr gehört manchmal dazu

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Selbst in Zeiten des Internets wissen wir oft erst Stunden später, wenn irgendwo in der Welt etwas Unvorhergesehenes passiert ist: Eine Katastrophe, ein Regierungswechsel oder wenn ein 

Präsident aus einem eiförmigen Büro meint, seine Meinung würde den Rest der Welt auch interessieren. Vielleicht aber auch die Bodenständigkeit einer englischen Prinzessin, wenn sie die Autotür ihrer Statuskarosse selber zumacht und dem Butler damit etwas die Arbeit abnimmt. Und doch gibt ist es bei aller Vernetzung Dinge, die lieber nicht ans Tageslicht kommen sollen. Reporter und Journalisten riskieren ihre Leben oft genug, um diese dunklen Machenschaften an den Rest der Welt weiterzugeben. Oft bezahlen sie mit ihrem Leben dafür. Reporter ohne Grenzen hat diesen Menschen in Bayeux in der Normandie ein Denkmal errichtet. Doch auch die Mitarbeiten von Feed the Hungry leben oft gefährlich. 

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