Kategorie: Aktuelles

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Black Pudding & Brexit

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Wer schon einmal in Großbritannien war, hat es vielleicht schon selbst erlebt, sie sind etwas seltsam. Beim Frühstück fängt es an. Hash Browns (die eigentlich aus USA kommen) lasse ich mir noch gefallen. Gegrillte Tomaten würde ich auch nicht unbedingt bestellen, aber essen schon. Aber „Black Pudding“, also gebackenes Schweineblut, da steige ich aus. Und dennoch: ich bin gerne in England, ganz besonders in London. Und dort waren wir auch als Team, um ein neues Projekt anzugehen: ein als Krankenwagen umgebauter Reisebus, der zu Zeit noch am Flughafen Heathrow steht. Mehr dazu demnächst. Ein anderer Grund ist der Brexit. Ja, ich kann es mir denken, Sie können das Wort auch nicht mehr hören oder lesen. Doch wir als Feed the Hungry müssen darüber reden, weil wir in Hinckley (die Stadt wird schon von William Shakespeare in Heinrich der IV. erwähnt) unser Lager haben. Hunderte von Tonnen an Hilfsgütern kommen hier jedes Jahr an. Wenn der Brexit dann doch kommen sollte, wird es für uns noch mehr Papiere zum Ausfüllen, Einreichen und Aufbewahren geben. Aber noch ist ja weiter alles unklar. Also abwarten und Tee trinken. Cheers

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Jean-Pierre spricht in Basel

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Jean-Pierre Rummens, seit fast 30 Jahren weltweit für Feed the Hungry unterwegs, spricht am Sonntag den 16. Juni um 14 Uhr im ZOE Life Center in Basel. Adresse: Reinacherstrasse 129, 4053 Basel/Schweiz

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Tägliches Brot auch im Gefängnis !

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In Haiti sterben Strafgefangene an Hunger – unvorstellbar im deutschen Strafvollzug. Dort ist es so. Wenn der Staat es nicht tut, geht das Gebot der Nächstenliebe soweit, dass wir Verbrechern zu essen geben sollten? JA! und das machen wir im Moment und in den nächsten Wochen, bis die Lage sich wieder normalisiert hat. Die Hilfe läuft über unsere Waisenhäuser in Fort Parisienne. Doch keines der Kinder bekommt jetzt weniger, weil wir Gefangene versorgen. Dieses Projekt bestreiten wir zusätzlich zu unseren üblichen Anstrengungen in Haiti. 

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Kein altes Buch für mich

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Manche nennen es das „Buch der Bücher“, die Bibel ist damit gemeint. Vor über dreißig Jahren fand ich eine Lutherbibel auf der Hutablage einer Garderobe, in einer Kirche. Gerne hätte ich sie gehabt, weil Geld zum Kaufen einer Bibel hatte ich damals nicht. Wochenlang lag sie dort. Sie fiel mir immer auf, weil sonst nichts dort lag. Es war Hochsommer. Keiner der Gottesdienstbesucher hatte zu dieser Jahreszeit einen Hut oder Mütze dabei. Nach Wochen fragte ich den Hausmeister, was damit passieren würde. Er meinte, er würde sie bald wegwerfen, weil nach einem Namen hatte er schon geschaut, aber keinen gefunden. Er muss wohl gemerkt haben, dass ich sie gerne gehabt hätte. Er griff nach oben, holte das alte Buch und gab es mir.

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Wir haben neue Flyer

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Wie jeder Verein oder jede Stiftung leben auch wir von Spenden. Und Sie gehören zu den Menschen, die an uns spenden. Ohne Ihre Finanzen könnten wir nicht das tun, was wir tun. Aber vielleicht wären Sie auch offen dafür, uns noch in einer anderen Weise zu helfen. Wir haben einen neuen Flyer entwerfen lassen. Die Firma Powerbrand in Wiesbaden war so nett und hat sich ganz ganz viel Mühe gemacht mit vielen Entwürfen, ohne uns dafür etwas zu berechnen. Für einen Entwurf haben wir uns entschieden. Ein Foto dieses Flyers finden Sie in dieser Mail. Wenn Sie die Möglichkeit haben, unsere Flyer irgendwo auszulegen, im Wartezimmer, in der Kirche oder Gemeinde, in der Schule, beim Bäcker oder sonst irgendwo, würden Sie uns und damit den Menschen, denen wir helfen wollen, einen großen Gefallen tun. Schreiben Sie uns, und wir senden Ihnen den Flyer gerne zu.

Email: Jean-Pierre.Rummens@feedthehungry.de

Telefon: 06703-30 14 76

oder per Post: Feed the Hungry, Hauptstraße 43, 55599 Eckelsheim

Für die Schweiz:

Email: rosi.blissenbach@feedthehungry.ch

Telefon: +4133 222 06 60

oder per Post: Bernstrasse 133, 3613 Heimberg/Schweiz

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Nur drei Wochen statt drei Jahre

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„…..ich hoffe, es dauert nicht wieder drei Jahre, bis wir uns das nächste Mal sehen!“ Das meinte Chachin neulich in Ludhiana / Indien zu mir. Kennen- und schätzengelernt habe ich ihn vor drei Jahren in Nepal. Dort hatte er mich mit den Leuten zusammengebracht, mit denen wir seit dem junge Mädchen aus der Prostitution retten und versuchen, ihnen eine Zukunft zu geben. Wer weiß das aber schon, wenn man sich verabschiedet, wann man sich das nächste Mal sieht. Chachin habe ich letztes Wochenende wiedergetroffen. Zwischen der Verabschiedung in Ludhiana und jetzt lagen nur drei Wochen. Auf dem Weg nach USA machte er Halt über das Wochenende am Flughafen Frankfurt zusammen mit Dr. Alex Abraham, dem Leiter von „Operation Agape“, mit der wir in Indien zusammenarbeiten. Grund genug, ein paar Freunde einzuladen, um das Wiedersehen zu feiern. 

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Update über unsre Sri Lanka Hilfe

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Es war nicht so ganz einfach, die Hilfe für die Überlebenden der Selbstmordanschläge in Sri Lanka zu organisieren. Unser Partner vor Ort (Child Action Lanka) hat sich nun mit anderen Kirchen zusammengeschlossen. Wir als Feed the Hungry und „Child Action Lanka“ sind überein gekommen, dass wir versuchen, die Überlebenden und Hinterbliebenen zu gut es geht zu versorgen und aufzunehmen. Bedauerlicherweise gibt es viele Kinder, die durch diese Anschläge zu Waisen geworden sind. In vielen Kirchen ist es üblich, dass die Kinder in einen Kindergottesdienst gehen, während die Erwachsenen den Gottesdienst in der Hauptkirche besuchen. Aber auch Frauen sind zu Witwen geworden, weil der Ehemann und damit der Versorger der Familie ums Leben kam. In Sri Lanka ist es nicht üblich, dass die Frau einen Beruf ausübt. Das ändert sich erst gerade bei der jüngeren Generation. Unser Plan ist es, die Kinder in den Waisenhäusern von „Child Action Lanka“ unterzubringen oder ein anderes Heim zu finden. Die Versorgung der Kinder werden wir definitiv übernehmen. Da uns die Leiterin, Debbie Edirisinghe, (ein Interview aus Januar 2019 gibt es hier zu sehen: 

bereits Anfang des Jahres erzählte, dass die Organisation an ihre Grenzen und Kapazität kommt, überlegen wir gemeinsam mit unserem Feed the Hungry Büro in Sydney, wie wir zu einer Ausweitung der Arbeit beitragen können. 

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Hilfe für Anschlagsopfer in Sri Lanka

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In unserer Kirchengemeinde ist es üblich, dass wir am Ostersonntag um 6 Uhr einen Auferstehungsgottesdienst feiern – mit Osterfeuer, Andacht und als Abschluss ein gemeinsames Frühstück. So auch letzten Sonntag. Auf dem Weg zur Kirche hörte ich von den Anschlägen in Sri Lanka. Natürlich habe ich sofort unseren Partner in Sri Lanka kontaktiert. Dem Team von Child Action Lanka geht es Gott sei Dank gut. Mir war klar, dass auch sie Gottesdienst feiern würden. Gemeinsam haben wir uns entschieden, den Betroffenen zu helfen. Wenn Sie auch mithelfen möchten, können Sie das gerne tun mit dem Vermerk.: „Anschläge Sri Lanka“

Vielen Dank und einen guten Start in die neue Woche

Jean-Pierre Rummens

Spendenkonto:

IBAN: DE5155 1900 0008 2964 5043

BIC: MVBMDE55

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Die Frisur hält….

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Übernächste Woche habe ich endlich Zeit zum durch atmen. Komme mir in den letzten Wochen vor, wie in der Haarspray Werbung. „Die Frisur hält“ 

Seit dem 8. März war ich in Asien unterwegs. Erste Station war Indonesien. Dort habe ich geschaut, was unsere Hilfe hat bewirken können. Wie Sie sich vielleicht erinnern, gab es im Oktober und Dezember in Indonesien ein Erdbeben. Im Dezember sogar mit Tsunami-Warnung. Jetzt Monate danach spricht man davon, dass noch über 5.000 Menschen vermisst werden. Vor einem Monat gab es die Nachricht, dass in Sulawesi eine Grube einstürzte. Bis zu 100 Bergleute könnten umgekommen sein. Genau weiß es niemand. Der instabile Boden brachte die Stützbalken zum brechen. Folge der Erdbeben? Sehr wahrscheinlich. 

Für kurze Termine in Malaysia, dann weiter nach Indien. Dort war ich Gast auf einer Konferenz in Neu Delhi. Nachdem Terminen in der Hauptstadt, mit dem Zug weiter nach Ludihana im Norden. Dort schaute ich mir an, was unsere Arbeit in den Slums und in den Schulen macht. Am Sonntag dufte ich gleich vier mal in vier Gemeinden in und um Ludhiana predigen. Dann mit dem Zug zurück nach Dehli. Weiter mit „Vistara“ und „IndiGo Air“ nach Varanasi. Der Ort ist bekannt, weil hier jedes Jahr Millionen Hindus herkommen, um sich im Ganges unterzutauchen. Für ein gemütliches warmes Bad bin ich zwar immer offen. Doch das Wasser soll schon sauber sein. Mein Grund dorthin zu fliegen war ein  Krankenhaus, dass auch dringend unsere Hilfe braucht. Was wir dort konkret machen können, überlege ich zur Zeit. Nach zwei Tagen Zuhause ab nach London wegen unseres Sri Lanka Projektes. In London nur schnell ein Blick auf den eingepackten Big Ben, dann Amsterdam. Jetzt sind die Koffer gepackt für eine Konferenz im der Schweiz. Dann aber wirklich nach Hause. 

Debbie

“…kein Kind muss hier hungern!”

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An einem heißen Sommertag mal draußen im Liegestuhl oder Hängematte ausruhen und eindösen, das können wir uns alle gut vorstellen. Aber ein Leben draußen übersteigt dann wohl doch die Vorstellungskraft. Mit „draußen“ meine ich auf der Strasse, ohne festen Wohnsitz. Da, wo Touristen sich tummeln, ist ihr Wohnzimmer. Dort, wo die Ratten und Spinnen im Dunkeln sich nach draußen in die stinkende Umgebung wagen, ist ihr Schlafzimmer. Ich rede von den Straßenkindern in Kandy/Sri Lanka. So, wie wir uns ein Leben im Freien nicht vorstellen können, können sich diese Kinder ein Leben in vier Wänden nicht vorstellen. Das erzählte mir Debbie Edirisinghe kürzlich in einem Interview, das ich mit ihr in Nuwara-Elya führte. Was sie sonst noch erzählen kann, und wie IHRE Spende dort hilft,  in diesem Video.

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