Kategorie: Aktuelles

Es geht endlich weiter !!!

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Danke an Alle die aufgrund meiner letzten Mail für die Erdbebenopfer in Albanien gespendet haben. Eine hektische Wochen liegt hinter uns. Am Dienstagnachmittag kam die Meldung, dass die albanischen Behörden die Einfuhrbestimmungen geändert haben. Alle Hilfsgüter zu Gunsten der Erdbebenopfer sollen an der Grenze den Behörden übergeben werden. Damit hätten wir die Kontrolle über die Verteilung verloren. Am Flughafen Tirana galt das Gleiche. Deshalb habe ich meine Reise mit Medikamenten nach Albanien, erstmal storniert. Tagelanges hin und her hat Nerven und Zeit gekostet. Plan B war, die Hilfsgüter nach Griechenland zu senden in die Flüchtlingslager dort. Wir hätten dann in Albanien Lebensmittel gekauft. Nur die wertvolle Babynahrung auf den Lastern hätten wir nicht bekommen. Durch viele Kontakte, alte wie neue, haben wir seit Samstagabend nun das gründe Licht bekommen, dass unsere LKW passieren dürfen und wir die Kontrolle über die Verteilung haben. Natürlich werden wir auch vor Ort weiter einkaufen. Die verschiedenen Kirchengemeinden haben schon angefangen Suppenküchen aufzubauen um so den Menschen zu helfen. Zwei Pastoren schrieben mir, dass sie das Gebot der Nächstenliebe praktisch machen wollen. Eine schöne Geste grade jetzt in der Weihnachtszeit. 

Erdbebenhilfe Albanien

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Das es vor einigen Tagen ein Erdbeben in Albanien gab das wissen Sie durch die verschiedenen Medien. Was Sie nicht wissen können ist, dass Albanien vor fast dreißig Jahren, mein erster Einsatzort für Feed the Hungry war. Damals haben wir direkt nach dem Zusammensturz des Hoxha Regimes dort geholfen. Jetzt helfen wir wieder. Das Feed the Hungry Büro in London hat zwei Lastzüge in Italien beladen lassen und sie sind zur Abfahrt bereit. Die Ladung besteht aus Fertig Mahlzeiten für die Erdbebenopfer in Durres und im Umkreis der Hauptstadt Tirana. Verteilt wird es durch eine Kirchengemeinde in Tirana. Ich selbst denke darüber nach noch Medikamente hinzufahren. Helfen Sie bitte mit einer Spende. DANKE

Spendenkonto Deutschland: IBAN: DE5155 1900 0008 2964 5043 BIC: MVBMDE55

Stichwort: Erdbeben Albanien

Spendenkonto Schweiz: IBAN CH54 0900 0000 8950 3427 6 BIC: POFICHBEXXX

Stichwort: Erdbeben Albanien

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Weihnachtsteller

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Seit Wochen liegen bereits Weihnachtsartikel in den Läden. Keksen, egal ob vor oder nach Weihnachten, kann ich nur schwer widerstehen. Doch lassen Sie uns gemeinsam bis zur Adventszeit warten mit Lebkuchen, Spekulatius und Schoko-Weihnachtsmänner. Vielleicht legen Sie das Geld, das der süßen Versuchung widersteht, zur Seite und geben es an Feed the Hungry. Die hungernden Kinder brauchen etwas Nahrhafteres als Weihnachtskonfekt.

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Langsames Internet – daher nur ein schneller Gruß aus Uganda

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Das Foto zeigt eines von 600 Kindern die Feed the Hungry allein in dieser Schule in Kampala jeden Tag mit Essen versorgt. Ab heute haben wir in Kitgum im Norden des Landes ein Kinder und Jugend Camp mit 3.000 Kindern.  Sie haben durch Krieg und Flucht  Unvorstellbares erlebt. Ihnen Wollen wir ein paar Tage Unbeschwertheit schenken.

Pässe

Aufpassen……

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Seit über 20 Jahren reise ich nun mit mehreren Pässen. Ist das erlaubt? Wenn man nach weisen kann, dass man in verschiedenen Ländern arbeitet, die im Konflikt miteinander sind, geht das. Es fing an als ich parallel in Äthiopien und Eritrea gearbeitet habe. Mit einem Visum von Äthiopien, kam ich in Asmara nicht durch die Grenzkontrolle und umgekehrt. Aber das ist ja jetzt möglich, nach dem im letzten Jahr beide Länder ihren Jahrzehntelangen Streit beendet haben. Daher sehe ich es auch als absolut gerecht an, dass der äthiopische Ministerpräsident den diesjährigen Friedensnobelpreis, Abiy Ahmed, zuerkannt bekommen hat. Trotzdem muss ich immer wieder aufpassen, welches Visum in welchem Pass ist. Nach Indien mit einem Visum aus Pakistan kommt nicht gut. Ein Visum aus Nordkorea hat mich bei der Einreise in USA  sehr lange aufgehalten. Heute am Samstag muss ich nicht so genau schauen. Es geht am kommenden Montag erneut nach Uganda. Das ist einfach. Fast zwei Wochen werde ich dort sein. Was wir als Feed the Hungry dort machen, erzähle ich von unterwegs. 

Postaffe 3

Nur „beiläufig erwähnt” Teil 4

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Nach dem Post von letzter Woche, könnten jemand auf den Gedanken kommen, dass es schlimmer nicht werden könnte. Doch das Elend hört nicht auf. Die jungen Frauen wurden mit Aufputschmittel und Steroiden voll gepumpt, damit sie weiblicher aussehen, als sie es in ihrem jungen alter tun. Jetzt im Alter von um die zwanzig stellen sich Leberschäden ein. Aufgrund der Medikamente die einfach gespritzt wurden. Nicht selten kamen Betäubungsmittel dazu um sie für Pornofilme gefüger zu machen. Daher heute noch einmal mein/unser Aufruf. Helfen Sie uns, dass wir das bereits erwähnte Frauenhaus fertig bekommen. 

Konto Deutschland:IBAN: DE8455 1900 0008 4410 5015 / BIC: MVBMDE55

Konto Schweiz: IBAN CH54 0900 0000 8950 3427 6 / BIC POFICHBEXXX

Rohbau

Nur „beiläufig erwähnt” Teil 3

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Sollte sich Feed the Hungry um Mädchen kümmern, die in Sexsklaverei verkauft wurden und gerettet werden sollten? Ich denke ja. Bei allem Engagement in Nepal vergessen wir nicht den ursprünglichen Auftrag von Feed the Hungry, Menschen zu helfen, die hungern und sie mit nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen. Um genau sein, helfen wir Kindern. Genau das machen wir im Moment 267.825 mal am Tag. Wir sind eine Einrichtung mit christlichem Hintergrund, mit einem christlichen Auftrag. Und die zentrale Botschaft der Bibel ist „Liebe deinen Nächsten“. Was diese jungen Frauen erlebt haben, war keine Liebe. Es war Ausnutzung, Missbrauch und Menschenverachtung. Vor drei Jahren haben wir ein Grundstück gekauft und das Haus ist nun zur Hälfte fertig. Natürlich werden die jungen Frauen dort einziehen und eine Wohngemeinschaft bilden. Dennoch soll es kein Frauenhaus werden, so wie wir es in Deutschland und der Schweiz verstehen. Es soll auch ein Haus werden, in dem Kinder unterkommen können, die in der Gefahr stehen, als nächste Generation verkauft zu werden. Ich habe erfahren, als ich im Rotlichtviertel unterwegs war (siehe letzte Woche), dass schwangere Frauen ihr ungeborenes Kind schon verkaufen. Das Schicksal dieser Kinder ist damit schon besiegelt. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Siegel brechen und das Haus fertig machen. Dazu brauchen wir noch etwa 20.000 Euro. Helfen Sie bitte mit.

IBAN: DE8455 1900 0008 4410 5015 / BIC: MVBMDE55

Bouda

Nur „beiläufig erwähnt” Teil 2

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Thun/Schweiz Juni 2015: Dort traf ich Dr. Alexander Abraham, Neurologe in Ludhiana/Indien. Er erzählte mir seine Geschichte, wie er anfing, Kinder aus den Slums in seiner Stadt zu helfen. Zusammen mit seiner Frau Annie, gründete er eine Schule für diese Kinder, dann noch eine und noch eine. Ein sehr inspirierender Mann. Er fragte mich, ob wir als Feed the Hungry helfen könnten, noch mehr Kinder von der Straße zu holen und auf einen Weg mit Zukunft zu bringen. Und auch wieder „beiläufig“ erwähnte er ein Ehepaar aus Bhutan, das sich in Nepal um Mädchen kümmert, um sie aus der Prostitution in Indien und Nepal wieder heraus zu holen und in Sicherheit zu bringen. Ein paar Wochen später traf ich Dr. Alex wieder. Diesmal in Kathmandu. Er stellte mich dem Ehepaar vor, von dem er Wochen vorher in der Schweiz gesprochen hatte. Auf Anhieb haben wir uns verstanden. Ein paar Tage später traf ich 21 junge Frauen, die als Kinder entführt wurden, um in Kalkutta zur Prostitution gezwungen werden. Mittlerweile war ich oft dort. Viele der Mädchen kenne ich nun. Vertrauen ist entstanden.Ein Haus für die Mädchen wird zur Zeit dort errichtet. Bei meinem kürzlich Besuch nahmen mich meine Freunde mit in das Rotlichtviertel von Kathmandu. Es sind nicht nur ein paar Strassen, wie man sie in vielen Großstädten findet, wenn man so etwas sucht. In Kathmandu ist es ein ganzer Stadtteil. Doch hier kann man Sex mit Kindern nicht nur kaufen, sondern man kann auch das Kind kaufen. Man kann es mitnehmen wie einen Fernseher aus dem Mediengeschäft. Mit versteckter Kamera haben meine Söhne und ich in diesem Stadtteil gefilmt. Vor den Restaurant und Bars stehen Männer mit Speisekarten und locken mit Rabatten. Mein Freund „Kushal“ (Name geändert), erzählt mir, welche Fragen ich stellen muss, um das zu bekommen, was ich vorgebe zu wollen. Es dauert keine drei Minuten und ich hätte mit einem minderjährigen Mädchen Sex haben können. Für ungefähr 100 Euro hätte ich sie auch kaufen und mitnehmen können. Was das alles mit Feed the Hungry zu tun hat, erkläre ich nächste Woche.

IBAN: DE8455 1900 0008 4410 5015 / BIC: MVBMDE55

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Nur „beiläufig erwähnt” Teil 1

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Bevor ich in den nächsten Wochen an dieser Stelle über meine letzte Reise nach Nepal und Indien ins Detail gehe, lassen Sie mich die Zeit ein wenig zurückspulen. Ein Erdbeben in 2015 erschütterte Nepal. Ein paar Tage später war ich schon dort um Hilfsgüter zu bringen. Tausende starben. Genaue Zahlen gibt es nicht – schon gar nicht aus den Bergregionen. Das interessiert auch niemanden in der Hauptstadt Kathmandu, weil die Menschen in den Bergen die „Dalits“, die Unantastbaren, sind. Sie zählen nichts, sind nichts wert, nicht einmal wert, dass man sie erwähnt. Auf den stundenlangen Autofahrten mit Hilfsgütern in diese Regionen erzählt man natürlich viel im Auto. Fast „beiläufig“ erzählte mir ein Pastor, dass aus diesen Regionen junge Mädchen, eigentlich Kinder, verkauft werden. Er meinte sogar, dass jetzt, wo viele Familien alles verloren haben, Mädchen ein gutes Tauschmittel sind, um an Geld zu kommen für den Bau einer neuen Hütte zum Beispiel. So wie er es erzählte, klang es so, als wäre es etwas Normales. Für ihn als Pastor war es das natürlich nicht, aber in der Welt dort nichts Ungewöhnliches. Als ich das hörte, fühlte ich in meinem Herzen, dass wir als Feed the Hungry dort etwas tun müssen. Diese Menschen sind eben auch Menschen. Gleich wertvoll – nicht weniger Wert, weil es vielleicht an Bildung oder Umgangsformen mangelt. Woher soll es denn auch kommen, wenn sich niemand darum kümmert? Und diese neun-  oder zehnjährigen Mädchen sind kein Vieh, das man verkauft. Also mussten wir etwas tun –  aber wo anfangen? 

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Nicht alle leben auf der Sonnenseite

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Meinen Reisebericht, den ich letzte Woche an dieser Stelle angekündigt habe, möchte ich um eine Woche verschieben. Der Grund ist, dass wir den Opfern des Wirbelsturms „Dorian“ helfen möchten. Nicht alle Menschen die auf den Bahamas leben, sind reich und liegen den ganzen Tag in der Sonne. Das ist das Bild das viele Menschen vor Augen haben, beim Stichwort Bahamas. Mit unserem Büro in USA habe ich mich kurz geschlossen und wir werden von hier aus, Spenden sammeln um genau diesen Menschen zu helfen. Ein Team von Feed the Hungry ist bereits seit Tagen vor Ort. Meine Entscheidung fiel, als ich mich daran erinnert habe, dass auch Amerikaner den Menschen geholfen haben, die in den neuen Bundesländern durch die Jahrhundertflut (2002) vieles, wenn nicht alles, verloren hatten.

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