Sollte sich Feed the Hungry um Mädchen kümmern, die in Sexsklaverei verkauft wurden und gerettet werden sollten? Ich denke ja. Bei allem Engagement in Nepal vergessen wir nicht den ursprünglichen Auftrag von Feed the Hungry, Menschen zu helfen, die hungern und sie mit nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen. Um genau sein, helfen wir Kindern. Genau das machen wir im Moment 267.825 mal am Tag. Wir sind eine Einrichtung mit christlichem Hintergrund, mit einem christlichen Auftrag. Und die zentrale Botschaft der Bibel ist „Liebe deinen Nächsten“. Was diese jungen Frauen erlebt haben, war keine Liebe. Es war Ausnutzung, Missbrauch und Menschenverachtung. Vor drei Jahren haben wir ein Grundstück gekauft und das Haus ist nun zur Hälfte fertig. Natürlich werden die jungen Frauen dort einziehen und eine Wohngemeinschaft bilden. Dennoch soll es kein Frauenhaus werden, so wie wir es in Deutschland und der Schweiz verstehen. Es soll auch ein Haus werden, in dem Kinder unterkommen können, die in der Gefahr stehen, als nächste Generation verkauft zu werden. Ich habe erfahren, als ich im Rotlichtviertel unterwegs war (siehe letzte Woche), dass schwangere Frauen ihr ungeborenes Kind schon verkaufen. Das Schicksal dieser Kinder ist damit schon besiegelt. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Siegel brechen und das Haus fertig machen. Dazu brauchen wir noch etwa 20.000 Euro. Helfen Sie bitte mit.

IBAN: DE8455 1900 0008 4410 5015 / BIC: MVBMDE55