Monat: September 2019

Rohbau

Nur „beiläufig erwähnt” Teil 3

00Aktuelles

Sollte sich Feed the Hungry um Mädchen kümmern, die in Sexsklaverei verkauft wurden und gerettet werden sollten? Ich denke ja. Bei allem Engagement in Nepal vergessen wir nicht den ursprünglichen Auftrag von Feed the Hungry, Menschen zu helfen, die hungern und sie mit nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen. Um genau sein, helfen wir Kindern. Genau das machen wir im Moment 267.825 mal am Tag. Wir sind eine Einrichtung mit christlichem Hintergrund, mit einem christlichen Auftrag. Und die zentrale Botschaft der Bibel ist „Liebe deinen Nächsten“. Was diese jungen Frauen erlebt haben, war keine Liebe. Es war Ausnutzung, Missbrauch und Menschenverachtung. Vor drei Jahren haben wir ein Grundstück gekauft und das Haus ist nun zur Hälfte fertig. Natürlich werden die jungen Frauen dort einziehen und eine Wohngemeinschaft bilden. Dennoch soll es kein Frauenhaus werden, so wie wir es in Deutschland und der Schweiz verstehen. Es soll auch ein Haus werden, in dem Kinder unterkommen können, die in der Gefahr stehen, als nächste Generation verkauft zu werden. Ich habe erfahren, als ich im Rotlichtviertel unterwegs war (siehe letzte Woche), dass schwangere Frauen ihr ungeborenes Kind schon verkaufen. Das Schicksal dieser Kinder ist damit schon besiegelt. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Siegel brechen und das Haus fertig machen. Dazu brauchen wir noch etwa 20.000 Euro. Helfen Sie bitte mit.

IBAN: DE8455 1900 0008 4410 5015 / BIC: MVBMDE55

Bouda

Nur „beiläufig erwähnt” Teil 2

00Aktuelles, Allgemein

Thun/Schweiz Juni 2015: Dort traf ich Dr. Alexander Abraham, Neurologe in Ludhiana/Indien. Er erzählte mir seine Geschichte, wie er anfing, Kinder aus den Slums in seiner Stadt zu helfen. Zusammen mit seiner Frau Annie, gründete er eine Schule für diese Kinder, dann noch eine und noch eine. Ein sehr inspirierender Mann. Er fragte mich, ob wir als Feed the Hungry helfen könnten, noch mehr Kinder von der Straße zu holen und auf einen Weg mit Zukunft zu bringen. Und auch wieder „beiläufig“ erwähnte er ein Ehepaar aus Bhutan, das sich in Nepal um Mädchen kümmert, um sie aus der Prostitution in Indien und Nepal wieder heraus zu holen und in Sicherheit zu bringen. Ein paar Wochen später traf ich Dr. Alex wieder. Diesmal in Kathmandu. Er stellte mich dem Ehepaar vor, von dem er Wochen vorher in der Schweiz gesprochen hatte. Auf Anhieb haben wir uns verstanden. Ein paar Tage später traf ich 21 junge Frauen, die als Kinder entführt wurden, um in Kalkutta zur Prostitution gezwungen werden. Mittlerweile war ich oft dort. Viele der Mädchen kenne ich nun. Vertrauen ist entstanden.Ein Haus für die Mädchen wird zur Zeit dort errichtet. Bei meinem kürzlich Besuch nahmen mich meine Freunde mit in das Rotlichtviertel von Kathmandu. Es sind nicht nur ein paar Strassen, wie man sie in vielen Großstädten findet, wenn man so etwas sucht. In Kathmandu ist es ein ganzer Stadtteil. Doch hier kann man Sex mit Kindern nicht nur kaufen, sondern man kann auch das Kind kaufen. Man kann es mitnehmen wie einen Fernseher aus dem Mediengeschäft. Mit versteckter Kamera haben meine Söhne und ich in diesem Stadtteil gefilmt. Vor den Restaurant und Bars stehen Männer mit Speisekarten und locken mit Rabatten. Mein Freund „Kushal“ (Name geändert), erzählt mir, welche Fragen ich stellen muss, um das zu bekommen, was ich vorgebe zu wollen. Es dauert keine drei Minuten und ich hätte mit einem minderjährigen Mädchen Sex haben können. Für ungefähr 100 Euro hätte ich sie auch kaufen und mitnehmen können. Was das alles mit Feed the Hungry zu tun hat, erkläre ich nächste Woche.

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Nur „beiläufig erwähnt” Teil 1

00Aktuelles

Bevor ich in den nächsten Wochen an dieser Stelle über meine letzte Reise nach Nepal und Indien ins Detail gehe, lassen Sie mich die Zeit ein wenig zurückspulen. Ein Erdbeben in 2015 erschütterte Nepal. Ein paar Tage später war ich schon dort um Hilfsgüter zu bringen. Tausende starben. Genaue Zahlen gibt es nicht – schon gar nicht aus den Bergregionen. Das interessiert auch niemanden in der Hauptstadt Kathmandu, weil die Menschen in den Bergen die „Dalits“, die Unantastbaren, sind. Sie zählen nichts, sind nichts wert, nicht einmal wert, dass man sie erwähnt. Auf den stundenlangen Autofahrten mit Hilfsgütern in diese Regionen erzählt man natürlich viel im Auto. Fast „beiläufig“ erzählte mir ein Pastor, dass aus diesen Regionen junge Mädchen, eigentlich Kinder, verkauft werden. Er meinte sogar, dass jetzt, wo viele Familien alles verloren haben, Mädchen ein gutes Tauschmittel sind, um an Geld zu kommen für den Bau einer neuen Hütte zum Beispiel. So wie er es erzählte, klang es so, als wäre es etwas Normales. Für ihn als Pastor war es das natürlich nicht, aber in der Welt dort nichts Ungewöhnliches. Als ich das hörte, fühlte ich in meinem Herzen, dass wir als Feed the Hungry dort etwas tun müssen. Diese Menschen sind eben auch Menschen. Gleich wertvoll – nicht weniger Wert, weil es vielleicht an Bildung oder Umgangsformen mangelt. Woher soll es denn auch kommen, wenn sich niemand darum kümmert? Und diese neun-  oder zehnjährigen Mädchen sind kein Vieh, das man verkauft. Also mussten wir etwas tun –  aber wo anfangen? 

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Nicht alle leben auf der Sonnenseite

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Meinen Reisebericht, den ich letzte Woche an dieser Stelle angekündigt habe, möchte ich um eine Woche verschieben. Der Grund ist, dass wir den Opfern des Wirbelsturms „Dorian“ helfen möchten. Nicht alle Menschen die auf den Bahamas leben, sind reich und liegen den ganzen Tag in der Sonne. Das ist das Bild das viele Menschen vor Augen haben, beim Stichwort Bahamas. Mit unserem Büro in USA habe ich mich kurz geschlossen und wir werden von hier aus, Spenden sammeln um genau diesen Menschen zu helfen. Ein Team von Feed the Hungry ist bereits seit Tagen vor Ort. Meine Entscheidung fiel, als ich mich daran erinnert habe, dass auch Amerikaner den Menschen geholfen haben, die in den neuen Bundesländern durch die Jahrhundertflut (2002) vieles, wenn nicht alles, verloren hatten.

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Sexsklaven, Baustelle, Milchprojekt, Bibelübersetzungen

00Aktuelles

Seit zwei Wochen bin ich zurück aus Nepal und Indien. In den nächsten Wochen werde ich an dieser Stelle, von dieser Reise berichten. Die Schlagwörter aus der Überschrift werde ich dann wieder aufgreifen. Sie werden von einer Begegnung mit einer jungen nepalesischen jungen Frau lesen, die im Rötlichmilieu in Kalkutta, ihren Glauben lebt und junge Mädchen aus der Prostitution rettet. Die Baustelle für unser Frauenhaus in Kathmandu werde ich ansprechen und die Hilfe die wir, vielleicht auch von Ihnen, brauchen. Wie eine Fahrradtour nach Dänemark ein Milchprojekt in einem indischen Slum von Ludhiana angestoßen hat. Und nicht zu letzt, wie Millionen Menschen in Indien mit der Bibel bekannt gemacht werden. Aber jetzt erstmal: EIN SCHÖNES WOCHENENDE

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