Es war nicht so ganz einfach, die Hilfe für die Überlebenden der Selbstmordanschläge in Sri Lanka zu organisieren. Unser Partner vor Ort (Child Action Lanka) hat sich nun mit anderen Kirchen zusammengeschlossen. Wir als Feed the Hungry und „Child Action Lanka“ sind überein gekommen, dass wir versuchen, die Überlebenden und Hinterbliebenen zu gut es geht zu versorgen und aufzunehmen. Bedauerlicherweise gibt es viele Kinder, die durch diese Anschläge zu Waisen geworden sind. In vielen Kirchen ist es üblich, dass die Kinder in einen Kindergottesdienst gehen, während die Erwachsenen den Gottesdienst in der Hauptkirche besuchen. Aber auch Frauen sind zu Witwen geworden, weil der Ehemann und damit der Versorger der Familie ums Leben kam. In Sri Lanka ist es nicht üblich, dass die Frau einen Beruf ausübt. Das ändert sich erst gerade bei der jüngeren Generation. Unser Plan ist es, die Kinder in den Waisenhäusern von „Child Action Lanka“ unterzubringen oder ein anderes Heim zu finden. Die Versorgung der Kinder werden wir definitiv übernehmen. Da uns die Leiterin, Debbie Edirisinghe, (ein Interview aus Januar 2019 gibt es hier zu sehen: 

bereits Anfang des Jahres erzählte, dass die Organisation an ihre Grenzen und Kapazität kommt, überlegen wir gemeinsam mit unserem Feed the Hungry Büro in Sydney, wie wir zu einer Ausweitung der Arbeit beitragen können.