Übernächste Woche habe ich endlich Zeit zum durch atmen. Komme mir in den letzten Wochen vor, wie in der Haarspray Werbung. „Die Frisur hält“ 

Seit dem 8. März war ich in Asien unterwegs. Erste Station war Indonesien. Dort habe ich geschaut, was unsere Hilfe hat bewirken können. Wie Sie sich vielleicht erinnern, gab es im Oktober und Dezember in Indonesien ein Erdbeben. Im Dezember sogar mit Tsunami-Warnung. Jetzt Monate danach spricht man davon, dass noch über 5.000 Menschen vermisst werden. Vor einem Monat gab es die Nachricht, dass in Sulawesi eine Grube einstürzte. Bis zu 100 Bergleute könnten umgekommen sein. Genau weiß es niemand. Der instabile Boden brachte die Stützbalken zum brechen. Folge der Erdbeben? Sehr wahrscheinlich. 

Für kurze Termine in Malaysia, dann weiter nach Indien. Dort war ich Gast auf einer Konferenz in Neu Delhi. Nachdem Terminen in der Hauptstadt, mit dem Zug weiter nach Ludihana im Norden. Dort schaute ich mir an, was unsere Arbeit in den Slums und in den Schulen macht. Am Sonntag dufte ich gleich vier mal in vier Gemeinden in und um Ludhiana predigen. Dann mit dem Zug zurück nach Dehli. Weiter mit „Vistara“ und „IndiGo Air“ nach Varanasi. Der Ort ist bekannt, weil hier jedes Jahr Millionen Hindus herkommen, um sich im Ganges unterzutauchen. Für ein gemütliches warmes Bad bin ich zwar immer offen. Doch das Wasser soll schon sauber sein. Mein Grund dorthin zu fliegen war ein  Krankenhaus, dass auch dringend unsere Hilfe braucht. Was wir dort konkret machen können, überlege ich zur Zeit. Nach zwei Tagen Zuhause ab nach London wegen unseres Sri Lanka Projektes. In London nur schnell ein Blick auf den eingepackten Big Ben, dann Amsterdam. Jetzt sind die Koffer gepackt für eine Konferenz im der Schweiz. Dann aber wirklich nach Hause.