Monat: Februar 2018

9132 Kopie

Wir schicken die Kinder zurück in die Wüste

00Aktuelles

Klingt hart oder? Aber so ist es nicht gemeint. Im Sprachgebrauch ist ja damit gemeint, jemanden los zu werden weil wir ihn ablehnen. Damit drückt man aus wenn einem ein Mensch nicht wichtig oder nicht mehr wichtig ist. Doch bei den Kindern in der Gegend von Tenali/Indien ist es anders. Die Kinder die ich in der Nähe von Vijayawada traf, gehören dort nicht hin. Es sind 29 Waisenkinder, zum Teil Aidswaisen die aus der Wüste kamen. Sie sind in die Großstadt geholt worden um hier zur Schule zu gehen. Erst einmal eine gute Sache.

Sie schlafen in einem Kirchengebäude auf dem Boden. Dort bekommen sie auch einmal am Tag etwas zu essen. Doch weil sie Waisen sind und dazu noch zur niedrigsten Kaste gehören, sind sie in der Stadt nicht willkommen. Wenn ich schreiben würde, dass sie gedulden sind, so wäre das schon übertrieben. Selbst von anderen Kindern werden sie gemieden und gehänselt. Schulleitung oder Lehrer greifen nicht ein. So behandelt man eben Angehörige anderer Kasten. Auch das lernen Kinder in der Schule. In einer einstündigen Fahrt in die Heimat der Kinder keimte der Gedanke auf, den Kindern dort ein Zuhause zu bauen, wo sie herkommen. Ein Haus in dem sie leben und lernen können. Friedlich und frei von Angst vor den nächsten Attacken anderer. In dieser buchstäblichen Wüste sind Menschen die sich um sie kümmern würden. Im Moment kalkulieren wir, was solch ein Gebäude kosten würde. In den nächsten Wochen mehr darüber.

9095 Kopie

Ein kurzes Update aus Bangladesh

00Aktuelles

Der Grund warum ich zwischen Nepal und Indien hier einen Stopp gemacht habe, sind die Rohingya Flüchtlinge. Unsere Idee war ob wir zur Versorgung beitragen können. Die Lager in dem ich war, und es ist im wahrsten Sinne nichts anderes als ein Lager, liegt an einem alten stillgelegten Bahngleis. Die Schienen dienen als Müllhalde und die Männer nutzen es als Toilette.  Es sind Hütten aus alten Holz mit zerfetzten Lumpen in denen die Menschen unterkommen. Die Unterkunft in der ich war ist unter strenger muslimischer Leitung. Damit will ich nicht gegen diese Religion sagen. Zutritt bekam ich keinen. Nur in einer der täglichen Gebetszeiten konnte ich mich kurz reinschleichen, obwohl ich vorher von einem sehr freundlichen Mann gewarnt wurde. Mein Eindruck ist aber, dass die Menschen versorgt sind mit Lebensmitteln. Sanitäre Anlagen habe ich nicht gesehen. Das muss aber nichts heißen. Wasser gibt es aus einem kleinen Tankwagen.

Natürlich könnten wir hier Lebensmittel kaufen. Es gibt genug zu kaufen. Doch Auflage ist, dass wir es bei den Behörden, noch nicht einmal in der Unterkunft selbst, abgeben müssen. Damit würden wir die Kontrolle verlieren. Bei einer Verteilung würden wir nicht dabei sein können. So arbeitet Feed the Hungry nicht. Ich/wir wollen sehen wo unsere Hilfsgüter und Spenden hinkommen. Eine andere Möglichkeit wäre die Rohingya von der Burmesischen Seite zu versorgen. Kontakte dorthin habe ich aus unserer Hilfsaktion in 2008 für die Opfer des Zyklon Nargis.

Meine Recherche hat weniger Zeit in Anspruch genommen als gedacht. Zwei Tage frei und Zeit für mein Lieblingscafé in Dhaka, dass „Second Cup“.

https://eur.inreach.garmin.com/textmessage/txtmsg?extId=34b9120d-8acc-4313-ad55-e4beee649706&adr=jean-pierre.rummens%40feedthehungry.de

9068 -B- Kopie

Folgen Sie uns….aber nicht. nur auf Facebook….

00Aktuelles

Die Zeiten sind vorbei als wir noch mit dem Auto unterwegs waren und der dicke Straßenatlas griffbereit auf der Hutablage war. Heute haben wir Navigationssysteme in unseren Autos. Wir als Feed the Hungry sind weltweit unterwegs in Regionen in denen es oft genug noch nicht einmal Karten gibt. Daher haben wir seit Jahren ein mobiles GPS (Global Positioning System), dass nicht nur uns zeigt wo wir grade sind, sondern auch Sie können uns, hier auf der Webseite oder auf Facebook folgen wo wir grade sind. Mit den exakten Koordinaten wo wir grade helfen. Sie können sich auch gerne in unsere E-Mail Liste eintragen und dann bekommen Sie regelmäßig Updates von dem was wir tun und wo wir sind.

 

Content blocked by WeePie Cookie Allow Plugin

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Bitte akzeptieren Sie Cookies über den entsprechenden Button. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.