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Die Organisation

Feed the Hungry ist eine global tätige humanitäre Hilfsorganisation, die 1987 gegründet wurde. Zunächst in den USA und dann in den folgenden Jahren auch in Australien und Hongkong. Seit 1991 gibt es Feed the Hungry auch in Deutschland. So ist über die Jahre hinweg ein Netzwerk von acht Büros entstanden. Nur gemeinsam schaffen wir die Herausforderungen, die sich uns stellen und die wir angenommen haben. Das, was Feed the Hungry rund um den Globus tut, ist nicht der Verdienst von einem Büro. Schon gar nicht von einer Person. Das, was wir erreicht haben ist erreicht worden durch die gemeinsame Arbeit und die gemeinsame Vision. Gemeinsam haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, in den Krisengebieten dieser Welt Waisenkindern zu helfen, die unter dauerhafter Unterernährung leiden. Wir engagieren uns überall dort, wo die Not – vor allem die der Kinder – am größten ist. Um dies zu tun, ist Feed the Hungry in 19 Ländern weltweit vertreten und hat seit der Gründung in 92 Ländern auf 4 verschiedenen Kontinenten konkrete Hilfe geleistet. Weitere Büros sind in Australien, Großbritanien, Hongkong, Kanada, Neuseeland,  Schweiz und der Tschechischen Republik.

Die Arbeit des deutschen Feed the Hungry Büros steht unter der Leitung des Kameramanns und Fotografen Jean-Pierre Rummens. Er ist seit dem Beginn der Mission weltweit in den Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt unterwegs. Seine Beschreibung von Feed the Hungry lautet: "Wir sind klein genug geblieben um schnell helfen zu können aber groß genug geworden um einen Unterschied zu machen"!

Seit vielen Jahren konzentrieren sich die Einsätze von Feed the Hungry auf Katastrophenhilfe, Waisenhauspatenschaften und Entwicklungszusammenarbeit. Feed the Hungry hat darüber hinaus aus den unternehmerischen Projekterfahrungen der Vergangenheit ein neues Konzept des Social Entrepreneurship entwickelt. Durch diese Arbeit steht Feed the Hungry für die lebenserhaltende Hilfe einerseits und die zukunftsweisende Selbstversorgung andererseits.

Waisenhauspatenschaften

Mit dem Programm „Every Child - Every Day“, ernährt Feed the Hungry weltweit täglich über 100.000 Kinder. Die aktuelle Zahl finden sie hier . Durch unsere Patenschaften vor Ort bekommen diese Kinder nicht nur lebenswichtige Nahrung, sondern auch ein Heim und eine Ausbildung, was für sie und ihr Land gleichzeitig bessere Zukunftsaussichten bedeutet.

Feed the Hungry baut jedoch in den Krisengebieten keine eigenen, neuen Waisenhäuser, sondern arbeitet eng mit bereits bestehenden Waisenhäusern zusammen, um deren Situation zu verbessern.

Katastophenhilfe

Um selbst zu prüfen, was in einem Katastrophengebiet gebraucht wird, begeben sich die Helfer von Feed the Hungry umgehend dorthin. Wir verlassen uns nicht auf Nachrichtenagenturen, sondern fliegen in kürzester Zeit ins Krisengebiet, um uns und auch anderen ein Bild zu machen. Vor allem ist sofort zu klären, welche weiteren Organisationen vor Ort sind und wo diese helfen. Nur so können wir vermeiden, dass alle Hilfe an einen Ort geht, während Menschen in anderen Teilen des Katastrophengebietes allein gelassen werden.

Vor Ort verschaffen wir uns einen Überblick über die Situation und prüfen, welche Güter wo gebraucht werden und wo wir sie am besten kaufen können. Ein Transport von Deutschland aus ist zu teuer. Lebensmittel im Land selbst oder in den angrenzenden Ländern zu kaufen bedeutet Zeitgewinn, ist effektiver und die Menschen bekommen die Lebensmittel, die sie gewohnt sind.

In vielen Fällen haben die Menschen, um die wir uns kümmern, alles verloren und sind vollkommen schutzlos. Sie brauchen nicht nur Nahrung und medizinische Versorgung, sondern auch Unterkunft und Schutz. Insbesondere bei einem sich anbahnenden Krieg brauchen diese Menschen einen Zufluchtsort, der ihnen eine Überlebenschance bietet.

Durch unsere Präsenz vor Ort können wir die Mittelverwendung direkt überwachen und sicherstellen, dass diejenigen, die dieser Mittel dringend bedürfen, sie auch tatsächlich erhalten. Alle Einsätze vor Ort werden selbstverständlich ausführlich dokumentiert.

Social Entrepreneurship

Feed the Hungry fördert mit einem Programm für Social Entrepreneurship die Möglichkeiten zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern und von Katastrophen betroffenen Ländern. Es handelt sich dabei um unternehmerische Projekte, die Eigenverantwortung und Eigenversorgung der hilfsbedürftigen Bevölkerung zum Ziel haben.

Zusammen mit Unternehmen im In- und Ausland möchten wir Menschen in Katastrophengebieten dazu unterstützen, sich wieder eine Zukunft aufzubauen. In der Vergangenheit haben wir diese Ziele zum Beispiel durch die Vergabe von Kleinkrediten, zur Anschaffung von Vieh oder Saatgut oder auch zum Aufbau eines Fischerdorfes umgesetzt. Somit konnten die Menschen, die nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch ihre gesamte Existenz verloren hatten, wieder wohnen und arbeiten.

Sie als Unternehmer oder auch Privatier können, durch Ihre Investition in ein solches Projekt, Menschen Hoffnung und Zukunft geben.

Die Philosophie

Jeden Tag sterben ca. 24.000 Menschen weltweit an den Folgen von Hunger. 75 Prozent davon sind Kinder unter fünf Jahren. Meist sind sie nicht Opfer von akuten Hungersnöten oder Kriegen. Vielmehr gilt chronische Unternährung in 90 Prozent der Fälle als Auslöser für den Hungertod. Obwohl es weltweit genug Nahrungsmittel gibt, bleibt für diese Kinder nichts übrig.

Nur durch die Mithilfe und Zusammenarbeit unserer Kollegen aus den anderen Feed the Hungry Büros, leisten wir gemeinsam unmittelbare Hilfe vor Ort und verfolgen dabei stets das Ziel, diesen Kindern nicht nur ausreichend Nahrung, sondern auch ein Zuhause zu geben und ihnen Bildung zu vermitteln. Meist errichten wir in den Einsatzgebieten keine eigenen Niederlassungen, sondern arbeiten eng mit bereits bestehenden Waisenhäusern zusammen.